Auftakt für Brandenburgs neue Digitalstrategie: Landesregierung setzt auf breiten Dialog
- Erschienen am - PresemitteilungDie Erarbeitung der neuen Digitalstrategie des Landes Brandenburg geht in die nächste Phase.
Digitalminister Dr. Benjamin Grimm hat heute Vertreterinnen und Vertreter von 15 ausgewählten Verbänden zu einer digitalen Anhörung zum Entwurf der Strategie eingeladen. Im Mittelpunkt stehen die fachlichen Einschätzungen und konkreten Hinweise der Verbände.
Die Digitalstrategie steht unter dem Leitgedanken „Eine Digitalstrategie, die wirkt“ und soll einen verbindlichen Rahmen für die weitere digitale Entwicklung Brandenburgs schaffen. Der Entwurf umfasst acht Schwerpunktthemen sowie konkrete Hebelvorhaben für die Umsetzung. Ziel ist es, Digitalisierung spürbar für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen nutzbar zu machen – insbesondere durch einfachere Prozesse und eine leistungsfähige Verwaltung.
Digitalminister Dr. Benjamin Grimm: „Wir wollen keine Digitalstrategie für die Schublade, sondern eine Strategie, die im Alltag ankommt. Deshalb hören wir jetzt genau hin und nehmen die Expertise der Verbände ernst.“
Die Verbändeanhörung ist Teil eines mehrstufigen Beteiligungsprozesses. Bereits im Sommer konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Perspektiven in einer Online-Befragung einbringen. Mehr als 200 Menschen haben sich daran beteiligt. Im September ist zudem ein Workshop mit den Kommunen vorgesehen. Die Ergebnisse und Stellungnahmen fließen in die weitere Überarbeitung des Strategieentwurfs ein.
„Nicht jede Anregung wird sich eins zu eins im Entwurf wiederfinden. Aber jede wird ernsthaft geprüft“, so Digitalminister Dr. Benjamin Grimm.
Nach Abschluss der Beteiligungs- und Überarbeitungsphase soll die Digitalstrategie innerhalb der Landesregierung abgestimmt und anschließend dem Kabinett vorgelegt werden. Ziel ist die Verabschiedung und Veröffentlichung der Strategie bis Ende des Jahres.